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Grundsätzlich können Sie gegen jede Bewertung vorgehen und haben auch häufig gute Chancen, dass die Bewertung gelöscht wird. Es ist im ersten gleichgültig, ob die Bewertung nur einen Stern zeigt, aber keinen Text, es sich um ein Fake-Profil handelt oder die Bewertenden einfach lügen.

Portalbetreibende wie Kununu und Co. sind, verpflichtet eine Kontrolle durchzuführen, die sich nach den Vorgaben des Bundesgerichtshofs (BGH) richtet. Kununu muss danach auf Löschanträge reagieren und haftet selbst, sobald der Löschantrag gestellt wurde.

Genauer gesagt haftet Kununu als unmittelbar Störende für die von einem Dritten eingestellten Äußerungen, sobald sie sich Äußerungen zu eigen machen. Der BGH (4.4.2017 – VI ZR 123/16) stellte in diesem Zusammenhang klar, dass Portalbetreibende sich Bewertungen zu eigen machen, wenn sie nach einer inhaltlichen Überprüfung selbstständig Äußerungen abändern oder entfernen bzw. sie auch einfach beibehalten.

Erst nach dieser Prüfung durch die Portalbetreibenden wie Kununu und Co. liegen alle Informationen vor, so dass wir als Rechtsanwälte einschätzen können, ob die Bewertung rechtmäßig ist oder nicht. Dabei genügt es nach Angaben des OLG Braunschweig (18.6.2019 – 2 U 97/18) für eine gewissenhafte Prüfung durch den Portalbetreibenden nicht, wenn sich dieser mit inhaltsleeren Erklärungen des Verfassenden der Bewertung zufriedengibt. In aller Regel gehen die Prüfungen zu Gunsten der Betroffenen aus, wenn der Löschantrag juristisch korrekt gestellt wurde. Keine Sorge, dafür sind wir für Sie da und unterstützen Sie stets pragmatisch und lösungsorientiert.

Das kann mehrere Gründe haben. Zum einen wählen viele Unternehmen bereits den falschen Adressaten/Adressatin oder Weg aus. Sie müssen sich direkt an Kununu wenden. Auch müssen Sie in Ihrer Argumentation juristisch überzeugen.

Der Hinweis, dass der Verstoß „nicht wahr ist“, „das Profil ein Fake ist“ oder „es doch ganz anders war“ reicht nicht aus. Kununu wird dann die Beschwerde als irrelevant behandeln. Portalbetreibende haften nämlich laut dem OLG Dresden (22.7.2020 – 4 U 652/20) nur dann als mittelbar Störende, wenn die Betroffenen eine konkrete Beanstandung vorgenommen haben. Ein Hinweis auf eine behauptete „Diffamierung“ genügt nicht.

Nur mit der hinreichend exakten juristischen Argumentation haben Sie Chance auf Erfolg. Hier können Sie auf unsere jahrelange Expertise im IT-Recht bauen. Wir achten darauf, ob Kununu Verfahrensfehler begeht. Die Pflichten von Portalbetreibenden hat der Bundesgerichtshof (BGH) festgelegt. Wenn die Plattform einen Fehler begeht, haften Kununu und Co. für die Bewertung. Dies ist ein erheblicher strategischer Vorteil, den wir für Sie nutzbar machen können.

Nur Rechtsanwälte/Rechtsanwältinnen dürfen Rechtsdienstleistungen erbringen. Und genau darum handelt es sich bei den Löschanträgen gegen die fehlerhaften Kununu - Bewertungen. Löschagenturen, die Ihnen anbieten gegen eine fehlerhafte Bewertung vorzugehen, können und dürfen häufig nur ein einfaches Schreiben verschicken. Als spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei können wir Sie umfassend mit der notwendigen juristischen Expertise unterstützen.

Möchten Sie den Kommentar entfernt wissen, dann gilt: Schweigen ist Gold! – und rufen Sie Ihren Rechtsbeistand an. Wenn Sie auf Kommentare reagieren, erschwert das die Rechtsverteidigung durch Ihren Rechtsanwalt/Ihre Rechtsanwältin. Es kann sogar sein, dass dadurch der negative Kommentar unangreifbar wird. Schnell und einfach werden Sie den störenden Kommentar entfernt wissen, wenn Sie uns über unser Online-Formular beauftragen.

Auch hier gilt: Es gibt kein Recht im Unrecht! Die Meinungsfreiheit greift auch bei negativen Kommentaren. Sie greift jedoch nicht für solche Portal - Bewertungen, in denen die Konsumenten oder die konkurrierende Person das Ansehen von Unternehmen, des Arztes/der Ärztin oder des Online-Shops mit falschen und nicht nachweisbaren Tatsachen ins Negative ziehen. Fake-Profile, Verleumdungen und Lügen können dem Ansehen massiv schaden und stehen nicht unter dem Schutz der Meinungsfreiheit.

Eine solche Bewertung ist zwar meist kein offensichtlicher Verstoß gegen die Richtlinien der Bewertungs-Website und grundsätzlich ist eine 1-Stern-Bewertung auch eine Meinungsäußerung, die laut dem OLG Dresden (Urteil vom 22.07.2020 – 4 U 652/20) bis zur Grenze der Schmähkritik geschützt ist. Sie kann aber dennoch im Einzelfall unzulässig sein. Zum Beispiel wie im Urteil des LG Hamburg (Urteil vom 12.01.2018 (Az. 324 O 63/17)), wenn bei einer negativen Bewertung keine hinreichenden und tatsächlichen Anknüpfungspunkte dafür bestehen, dass der Bewertende auch Kunde/Kundin im Unternehmen war. Eine solche Bewertung verletzt die allgemeinen Persönlichkeitsrechte der Betroffenen, da sich die 1-Stern-Bewertung auf den Ruf des Unternehmens – und somit auch auf das öffentliche Bild des Betreibenden – auswirkt. Eine Bewertungsseite muss somit bei konkreten Zweifeln, ob es sich bei den Bewertenden um einen Kunden/eine Kundin handelt, diese auch immer prüfen.

Eine Kommentarlose Beschwerde macht es aber auch besonders schwierig zu beweisen, weshalb es sich um eine unwahre Tatsachenbehauptung oder eine Straftat wie üble Nachrede handelt. Deshalb übernehmen bei uns spezialisierte Rechtsanwälte die Auseinandersetzung mit Kununu.

Auch wenn Sie wissen, wer die Beschwerde verfasst hat, ist davon abzuraten, die Person persönlich zu kontaktieren. Gerade wenn eine Nachricht mit der Bitte auf Löschung einer Bewertung vom Unternehmen selbst kommt, kann dies schnell als Bedrohung oder ähnliches angesehen werden. Plattformbetreibende behalten sich häufig vor, Unternehmen enger zu kontrollieren und gegebenenfalls ganz von ihrer Plattform zusperren, wenn der Verdacht von unangemessenem Kontakt zu Bewertenden entsteht. Das ist für Sie auf einer Webseite, über die Sie möglicherweise Kundschaft gewinnen, nicht förderlich. Unternehmen Sie deshalb lieber nichts auf eigene Faust und kontaktieren Sie hier unseren spezialisierten Rechtsbeistand.

Eine positive Rezession zu kaufen ist genauso falsch, wie Schmähkritik beziehungsweise unrichtige negative Bewertungen zu verbreiten. Dennoch gibt es Unternehmen, die damit werben gegen ein Entgelt einzelne oder gleich eine Hand voll positiver Bewertungen zu veröffentlichen.

Dieser Weg ist nicht nur unehrlich, sondern kann auch Konsequenzen haben. Einem Gerichtsbeschluss des Oberlandesgerichts Frankfurt a.M. (Beschluss vom 22.02.2019 – 6 W 9/19) zufolge kann Amazon zum Beispiel verlangen, dass Drittanbieter auf amazon.de gekaufte Bewertungen kennzeichnen müssen, wenn die Testenden dafür Geld oder Produkte erhalten haben. Zudem können solche Bewertungen auch leichter enttarnt werden, als es im ersten Moment scheint.

Verbessen Sie also Ihre Gesamtbewertung nicht durch gekaufte Rezessionen, machen Sie mit unserer Hilfe lieber Gebrauch von Ihrem Recht, unangebrachte beziehungsweise Falschbewertungen löschen zu lassen.

In Einzelfällen kann dies sein: Wenn Sie aufgrund eines rechtswidrigen Inhalts bzw. einer rechtswidrigen Bewertung einen zivilrechtlichen Anspruch wegen der Verletzung eines absolut geschützten Rechts haben, dürfen Plattformbetreibende Ihnen Auskunft über Bestandsdaten des Verfassers/der Verfasserin des Inhalts erteilen. Dies ist geregelt in § 21 Abs. 2 und 3 des Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG) – ehemals § 14 Abs. 3 TMG a.F. (Telemediengesetz). Die Herausgabe der Daten muss danach allerdings erst durch ein Gericht gestattet werden. Ein zivilrechtlicher Anspruch kann zum Beispiel aufgrund übler Nachrede (§ 186 StGB) oder Verleumdung (§ 187 StGB) vorliegen.

Aufgrund einiger Abweisungen der Gerichte, haben sich Betroffene, die sich gegen beleidigende Äußerungen wehren wollten, trotzdem nicht geschützt gefühlt. Ändern könnte sich dies jetzt auf Grund des Beschlusses vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG, Beschluss vom 19.01.2021, Az. 1 BvR 1073/20), das erstmals im Rahmen einer Verfassungsbeschwerde die Entscheidungen der Vorinstanzen aufgehoben hat. Das Kammergericht Berlin muss den Fall nun wieder aufnehmen, da es laut des BVerfG die verfassungsrechtlich erforderliche Abwägung zwischen der Meinungsfreiheit und dem Persönlichkeitsrecht unterlassen hat. Wichtig ist dies nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Gerichte, da diese in Zukunft mehr Handhabe haben, um Verbote von Bewertungen zu begründen.

Daneben können von den Bewertungen nicht nur Einzelpersonen, sondern häufig auch Wirtschaftsunternehmen betroffen sein. In dem Fall ist nicht auf die Ehrverletzung, sondern auf die Kreditgefährdung durch die Bewertung abzustellen. So hat das OLG Celle beschlossen, dass eine Plattform Auskunft über die Bestands- und Nutzungsdaten eines Bewertenden erteilen muss, weil es die Kreditgefährdung des Unternehmens durch die Bewertung bejahte (OLG Celle, Beschluss vom 07.12.2020 – 13 W 80/20).

Bekommt man eine gerichtliche Anordnung zur Auskunft über Bestandsdaten gegenüber einer Social-Media-Plattform, müssen dabei folgende gespeicherte Daten herausgegeben werden:

  • IP-Adressen, die dem/der Nutzer/-in zugewiesen waren, als er/sie die Bewertung abgab
  • genauer Zeitpunkt des Hochladens unter Angabe des Datums und der Urzeit inklusiver Minuten, Sekunden und Zeitzone,
  • Name des/der Nutzers/-in,
  • E-Mail-Adresse des/der Nutzers/-in.

Aufgrund einiger ablehnender Gerichtsentscheidungen haben sich Betroffene, die sich gegen beleidigende Äußerungen wehren wollten, zurecht nicht ausreichend geschützt gefühlt. Ändern könnte sich dies jetzt auf Grund des Beschlusses vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG, Beschluss vom 19.01.2021, Az. 1 BvR 1073/20). Danach hatte die Vorinstanz, das Kammergericht Berlin die erforderliche Abwägung zwischen der Meinungsfreiheit und dem Persönlichkeitsrecht unterlassen. Das Bundesverfassungsgericht sah hier im konkreten vorliegenden Fall das Persönlichkeitsrecht der Betroffenen höher gewichtet als die Meinungsäußerung der Kommentatoren in den Sozialen Medien.

Als problematischer kann in vielen Fällen aber die Unbrauchbarkeit der empfangenen Nutzerdaten sein, da gerade bei negativen Bewertungen oft keine Klarnamen verwendet werden bzw. ein Account nicht mit echten Daten erstellt wird. Und auch bei IP-Adressen ist nicht sicher zu sagen, ob der Anschluss-Inhabende auch der Verfasser/die Verfasserin der Bewertung war.

Neben Einzelpersonen können von den Bewertungen auch Unternehmen und Organisationen betroffen sein. In dem Fall ist nicht auf die Ehrverletzung, sondern auf die Kreditgefährdung durch die Bewertung abzustellen. So hat das OLG Celle beschlossen, dass eine Plattform Auskunft über die Bestands- und Nutzungsdaten eines Bewertenden erteilen muss, weil es die Kreditgefährdung des Unternehmens durch die Bewertung bejahte (OLG Celle, Beschluss vom 07.12.2020 – 13 W 80/20).